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Gastroenterologie interdisziplinär

Gastroenterologische Erkrankungen des Kindes- und Jugendalters umfassen angeborene und erworbene Störungen des Magen-Darm-Trakts inkl. Leber, Gallengängen und Pankreas. Angeborene Erkrankungen umfassen v. a. auch Anlagefehlbildungen wie gastrointestinale Atresien oder Herniationen. Diese sind eine t...

Descripción completa

Detalles Bibliográficos
Autores principales: Hünseler, C., Dübbers, M.
Formato: Online Artículo Texto
Lenguaje:English
Publicado: 2019
Materias:
Acceso en línea:https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7498378/
http://dx.doi.org/10.1007/978-3-662-57295-5_22
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author Hünseler, C.
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description Gastroenterologische Erkrankungen des Kindes- und Jugendalters umfassen angeborene und erworbene Störungen des Magen-Darm-Trakts inkl. Leber, Gallengängen und Pankreas. Angeborene Erkrankungen umfassen v. a. auch Anlagefehlbildungen wie gastrointestinale Atresien oder Herniationen. Diese sind eine therapeutische Domäne der Kinderchirurgie, wobei zunehmend minimal invasive Operationstechniken eingesetzt werden. Das intestinale Versagen mit Abhängigkeit von parenteraler Ernährung ist im Kindesalter meist verursacht durch ein Kurzdarmsyndrom durch Darmresektion nach nekrotisierender Enterokolitis oder Darmatresien und ist mit erheblicher Morbidität und Mortalität verbunden. Auf der anderen Seite des Spektrums angeborener Erkrankungen stehen zahlreiche Stoffwechselerkrankungen, Enzymdefekte, Störungen des transmembranösen Transportes u. a. Erworbene Erkrankungen umfassen Infektionen aber auch chronische Erkrankungen z. T. mit genetischer Prädisposition. Die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen steigen in der Inzidenz, genauso Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie die durch glutenhaltige Lebensmittel getriggerte Zöliakie als autoimmunologischer Prozess. Chronisch-funktionelle Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts wie Reizdarmsyndrom, Obstipation, funktionelle Bauchschmerzen des Kindesalters etc. nehmen ebenso zu. Ein akutes Abdomen durch Appendizitis, Invagination, Volvulus, inkarzerierte Hernien und anderes erfordert rasches Handeln und häufig auch eine chirurgische Intervention. Zur optimalen Behandlung vieler gastroenterologischer Erkrankungen im Kindesalter ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Pädiatrie, Kinderchirurgie, Ernährungsberatung, Psychologie und anderen Fachbereichen unbedingt erforderlich.
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institution National Center for Biotechnology Information
language English
publishDate 2019
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spelling pubmed-74983782020-09-18 Gastroenterologie interdisziplinär Hünseler, C. Dübbers, M. Pädiatrie Article Gastroenterologische Erkrankungen des Kindes- und Jugendalters umfassen angeborene und erworbene Störungen des Magen-Darm-Trakts inkl. Leber, Gallengängen und Pankreas. Angeborene Erkrankungen umfassen v. a. auch Anlagefehlbildungen wie gastrointestinale Atresien oder Herniationen. Diese sind eine therapeutische Domäne der Kinderchirurgie, wobei zunehmend minimal invasive Operationstechniken eingesetzt werden. Das intestinale Versagen mit Abhängigkeit von parenteraler Ernährung ist im Kindesalter meist verursacht durch ein Kurzdarmsyndrom durch Darmresektion nach nekrotisierender Enterokolitis oder Darmatresien und ist mit erheblicher Morbidität und Mortalität verbunden. Auf der anderen Seite des Spektrums angeborener Erkrankungen stehen zahlreiche Stoffwechselerkrankungen, Enzymdefekte, Störungen des transmembranösen Transportes u. a. Erworbene Erkrankungen umfassen Infektionen aber auch chronische Erkrankungen z. T. mit genetischer Prädisposition. Die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen steigen in der Inzidenz, genauso Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie die durch glutenhaltige Lebensmittel getriggerte Zöliakie als autoimmunologischer Prozess. Chronisch-funktionelle Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts wie Reizdarmsyndrom, Obstipation, funktionelle Bauchschmerzen des Kindesalters etc. nehmen ebenso zu. Ein akutes Abdomen durch Appendizitis, Invagination, Volvulus, inkarzerierte Hernien und anderes erfordert rasches Handeln und häufig auch eine chirurgische Intervention. Zur optimalen Behandlung vieler gastroenterologischer Erkrankungen im Kindesalter ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Pädiatrie, Kinderchirurgie, Ernährungsberatung, Psychologie und anderen Fachbereichen unbedingt erforderlich. 2019 /pmc/articles/PMC7498378/ http://dx.doi.org/10.1007/978-3-662-57295-5_22 Text en © Springer-Verlag GmbH Deutschland 2019 This article is made available via the PMC Open Access Subset for unrestricted research re-use and secondary analysis in any form or by any means with acknowledgement of the original source. These permissions are granted for the duration of the World Health Organization (WHO) declaration of COVID-19 as a global pandemic.
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