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Pneumologie interdisziplinär

Angeborene Fehlbildungen der oberen oder unteren Atemwege bedürfen in der Regel einer weiteren Abklärung mit Ausnahme des angeborenen Stridors, sofern er auf einer Weichheit des Kehlkopfs beruht. Bei seltenen Erkrankungen wie der PCD oder dem Alpha-1-Antitrypsinmangel ist die Kenntnis der Symptome b...

Descripción completa

Detalles Bibliográficos
Autores principales: Kopp, M., Vogelberg, C., Dübbers, M., Paditz, E.
Formato: Online Artículo Texto
Lenguaje:English
Publicado: 2019
Materias:
Acceso en línea:https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7498401/
http://dx.doi.org/10.1007/978-3-662-57295-5_18
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description Angeborene Fehlbildungen der oberen oder unteren Atemwege bedürfen in der Regel einer weiteren Abklärung mit Ausnahme des angeborenen Stridors, sofern er auf einer Weichheit des Kehlkopfs beruht. Bei seltenen Erkrankungen wie der PCD oder dem Alpha-1-Antitrypsinmangel ist die Kenntnis der Symptome besonders wichtig. Bei den entzündlichen Atemwegserkrankungen dominieren virale Erreger als Auslöser, weswegen häufig eine antibiotische Behandlung nicht notwendig ist. Durch eine Überlappung relevanter Symptome muss bei ungewöhnlichen Verläufen auch an das Vorliegen eines Immundefekts gedacht werden. Das Asthma bronchiale ist die häufigste chronische Atemwegserkrankung im Kindes- und Jugendalter. Eine obstruktive Ventilationsstörung kann auch, jedoch wesentlich seltener, durch eine exogen allergische Alveolitis oder eine Bronchiolitis obliterans verursacht werden. Interstitielle Lungenerkrankungen gehen hingegen mit einer restriktiven Ventilationsstörung einher. Zu den kinderpneumologischen Notfällen gehören die Fremdkörperaspiration und die Epiglottitis sowie der Pneumothorax. Bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen aller Altersgruppen sind zahlreiche organische und nichtorganische Schlafstörungen bekannt. Leitsymptome wie nächtliches Schnarchen, Ein- und Durchschlafstörungen, Albträume, Enuresis, kognitive Leistungseinschränkungen oder auch arterielle Hypertonie oder Minderwuchs können darauf hinweisen. Die nächtliche Polysomnographie stellt den diagnostischen Goldstandard dar. Neben medikamentösen, apparativen und operativen Behandlungsoptionen stehen auch verhaltenstherapeutische Verfahren zur Verfügung.
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institution National Center for Biotechnology Information
language English
publishDate 2019
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spelling pubmed-74984012020-09-18 Pneumologie interdisziplinär Kopp, M. Vogelberg, C. Dübbers, M. Paditz, E. Pädiatrie Article Angeborene Fehlbildungen der oberen oder unteren Atemwege bedürfen in der Regel einer weiteren Abklärung mit Ausnahme des angeborenen Stridors, sofern er auf einer Weichheit des Kehlkopfs beruht. Bei seltenen Erkrankungen wie der PCD oder dem Alpha-1-Antitrypsinmangel ist die Kenntnis der Symptome besonders wichtig. Bei den entzündlichen Atemwegserkrankungen dominieren virale Erreger als Auslöser, weswegen häufig eine antibiotische Behandlung nicht notwendig ist. Durch eine Überlappung relevanter Symptome muss bei ungewöhnlichen Verläufen auch an das Vorliegen eines Immundefekts gedacht werden. Das Asthma bronchiale ist die häufigste chronische Atemwegserkrankung im Kindes- und Jugendalter. Eine obstruktive Ventilationsstörung kann auch, jedoch wesentlich seltener, durch eine exogen allergische Alveolitis oder eine Bronchiolitis obliterans verursacht werden. Interstitielle Lungenerkrankungen gehen hingegen mit einer restriktiven Ventilationsstörung einher. Zu den kinderpneumologischen Notfällen gehören die Fremdkörperaspiration und die Epiglottitis sowie der Pneumothorax. Bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen aller Altersgruppen sind zahlreiche organische und nichtorganische Schlafstörungen bekannt. Leitsymptome wie nächtliches Schnarchen, Ein- und Durchschlafstörungen, Albträume, Enuresis, kognitive Leistungseinschränkungen oder auch arterielle Hypertonie oder Minderwuchs können darauf hinweisen. Die nächtliche Polysomnographie stellt den diagnostischen Goldstandard dar. Neben medikamentösen, apparativen und operativen Behandlungsoptionen stehen auch verhaltenstherapeutische Verfahren zur Verfügung. 2019 /pmc/articles/PMC7498401/ http://dx.doi.org/10.1007/978-3-662-57295-5_18 Text en © Springer-Verlag GmbH Deutschland 2019 This article is made available via the PMC Open Access Subset for unrestricted research re-use and secondary analysis in any form or by any means with acknowledgement of the original source. These permissions are granted for the duration of the World Health Organization (WHO) declaration of COVID-19 as a global pandemic.
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